Aktuelles

Katastrophenschutzeinsatz in Sachsen-Anhalt

 14.06.2013 - Nordfriesland

Lagebesprechung KFV-NFAm Freitagmorgen gegen 01:00 Uhr nachts wurde die gesamte Feuerwehrbereitschaft Nordfriesland alarmiert. Gemeldet wurden mehrere Deichbrüche im Bereich Stendal. Der Krisenstab des Landes Sachsen-Anhalt bat beim Innenministerium Schleswig-Holstein um Unterstützung. Es wurden die Feuerwehrbereitschaften der Kreise Nordfriesland, Dithmarschen und Rendsburg-Eckernförde alarmiert. Angesichts der langen Einsatzdauer wurde eine Verpflegungsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes mit Kameraden aus Niebüll, Husum und Tönning zusammengestellt. Kollone auf dem Weg nach SATreffen der Feuerwehrbereitschaft Nordfriesland war dann um 05:00 Uhr beim Kreisfeuerwehrverband Nordfriesland in Husum.

Nach der Lagebesprechung, sowie einer Begrüßung von Landrat Dieter Harrsen, welcher ein gutes Gelingen sowie eine gute Rückkehr wünschte, machten wir uns auf den Weg zum Autobahnrastplatz Harburger Berge bei Hamburg. Mit den 21 Fahrzeugen und 80 Kameraden und Kameradinnen trafen wir uns gemeinsam mit den Feuerwehrbereitschaften aus den Kreisen Dithmarschen und Rendsburg-Eckernförde. Von dort machten wir uns auf den Weg nach Arneburg, Sachsen-Anhalt. Dort angekommen haben wir gemeinsam unser Lager errichtet. Der Auftrag lautete zunächst die Deiche der naheliegenden Elbe bei Bedarf zu verstärken. Bereits die Woche zuvor waren Feuerwehrbereitschaften in Arneburg stationiert und mussten Deichsicherung betreiben.

Am Sonntag ging es weiter nach Perleberg. Am Montag haben wir unseren nächsten Auftrag zur Deichsicherung in Schollene bekommen. Dort angekommen wurden wir in einem evakuiertem Altenpflegeheim untergebracht. Das Problem in den umliegenden Dörfern war es, dass das Wasser welches die Elbe in Fischbek verlassen hatte, ganze Landstriche und Dörfer bedrohte. Das Dorf Kuhlhausen wurde einerseits vom Elbwasser, zudem aber auch von der am Dorf Fließenden Havel bedroht. Das Elbwasser staute sich vor dem Dorf, woraufhin der Krisenstab entschieden hat, dass Teile der naheliegenden Landstraße entfernt wurden, damit das Elbwasser in die Havel fließen kann. Unsere Aufgabe war es dann, Big Füllen von Big PacksPacks zu füllen, um bei Strömungsausgleich zwischen dem Elbwasser und der Havel einen provisorischen Deich bauen zu können. Am Mittwoch machten wir uns wieder auf den Weg in die Heimat.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit allen Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehren sowie dem Deutschen Roten Kreuz. Ein besonderer Dank gilt allen Arbeitgebern, welche das Freistellen der Arbeitnehmer für diesen Einsatz ermöglichten.

Aus der Feuerwehr Bredstedt waren die Kameraden Peter Kreutzfeldt, Christian Engel, Florian Eggert, Sven Ingwersen, Patrick Runge, Stefan Hems, Bernd Jürgensen, Tobias Knauf, Nicole Fäsche und Dorothea Andresen im Einsatz.

 

 

Presselinks:

Bericht Husumer Nachrichten 15.06.13 04:30 

Bericht Husumer Nachrichten 15.06.13 06:53

Bericht Husumer Nachrichten 16.06.13 12:07

 

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Freitag, 24. November 2017